12.06.2013
Der Paritaetische Emsland laedt zu dieser Fachtagung am 12.6. nach Meppen ein. „Wir wollen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen!“ Das ist laut Studien der Wunsch vieler Menschen mit Demenz und deren Angehoerigen. Leider sieht die Realitaet oft anders aus. Erkrankte Menschen und ihre Angehoerigen fuehlen sich allein gelassen, soziale Kontakte brechen ab und fuer viele beginnt mit der Erkrankung der Weg in die Einsamkeit. Freunde und Bekannte meiden den Kontakt, weil sie der neuen Situation hilflos gegenueber stehen und nicht wissen, wie mit einem Erkrankten oder den Angehoerigen umzugehen ist. Auch betroffene Familien ziehen sich zurueck – aus Scham, aus Unsicherheit oder weil sie einfach zeitlich und emotional ueberfordert sind.
Experten sind sich einig, dass Integration nur zu erreichen ist, wenn erkrankte Menschen in ihrer gewohnten Umgebung, ihrem vertrauten ‚Quartier’ bleiben koennen. Wenn sie dort, wo sie oft ueber Jahre und Jahrzehnte gelebt und sich wohl gefuehlt haben, schnelle und niedrigschwellige Unterstuetzung erhalten. Bietet nicht gerade der laendliche Raum dafuer die besten Bedingungen? Welche Voraussetzungen braucht es? Diese und andere Fragen wollen die Veranstalter mit drei Experten, darunter auch Dr. Josef Bura von Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. in einer Fachtagung diskutieren.
Info: www.fgw-ev.de/index.php?id=7&tx_ttnews[tt_news]=91&cHash=906b155601e36965b126f692feea0a5d
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