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Mönchengladbach: Kunst und Revolution - Das Leben und Wirken von Frida Kahlo

29.10.2020

Eine der bekanntesten Malerinnen aller Zeiten ist die Mexikanerin Frida Kahlo. Ihr Leben und ihr künstlerisches Wirken ist nicht zu trennen von der mexikanischen Revolution. 1910 begann eine politisch gesellschaftlichen Umbruchphase in Mexiko, in welcher die Gruppen des Revolutionärs Francisco Madero und die "zapatistische Bewegung", angeführt von Emilio Zapata, den Kampf um soziale Reformen gegen die Herrschaft des Diktators Porfirio Diaz führte. Als Zeichen Ihrer Verbundenheit mit der mexikanischen Revolution verlegte sie, die 1907 geboren wurde, ihr Geburtsjahr kurzerhand auf 1910, dem Jahr, in dem die mexikanische Revolution begann. Sie legte großen Wert darauf, dass ihr Leben mit dem "neuen Mexiko" begonnen habe.

Sie hat wie kaum eine andere die Schönheit, Fülle, Farben, Traditionen des Landes, aber auch wie kaum eine andere Malerin das Leiden der Frauen gemalt. Das körperliche Leiden, das Leiden an der Liebe, dem Machismo, das Leiden an den politischen Zuständen, die Folgen des seit über 500 Jahren andauernden Kolonialismus auf die Urbevölkerung des Landes. Zur Einführung in den Film wird der Bogen gespannt von der damaligen Revolution zu der heutigen zapatistischen Bewegung, die versucht, andere Wege einer gesellschaftlichen Entwicklung zu gehen.

Entgelt: kostenfrei
Kurs-Nr.: 202C2012F
Information und Anmeldung: vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

Film "Frida", Regie Julie Taymor (2002)

Eine Veranstaltung des Rosa Luxemburg Club Mönchengladbach in Kooperation mit der VHS Mönchengladbach und der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW.

Veranstaltungsort
Volkshochschule Mönchengladbach
Lüpertzender Str. 85
41061 Mönchengladbach
Zeit
08.10.2020, 19:00 - 21:10 Uhr