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Unterlüß: Rheinmetall entwaffnen

01.09.2019

Das Antikriegcamp "War starts here - Krieg beginnt hier" findet im Jahr 2019 nicht in der Altmark, sondern vom 1. bis zum 9. September in der Nähe der niedersächsischen Stadt Celle, in Unterlüß statt. Dort werden im Gefechtsübungszentrum (GÜZ) von einem der führenden bundesdeutschen Rüstungslieferanten Rheinmetall, Waffen und Munition getestet.

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Rheinmetall-Kooperation mit der Türkei
German-foreignPolicy: Zum Antikriegstag am 1. September haben antimilitaristische Initiativen energischen Widerstand gegen die Geschäftspolitik des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall angekündigt. Geplant ist unter anderem ein Protestcamp im niedersächsischen Unterlüß, wo das Unternehmen Fertigungsstätten für Kampfpanzer und ein "Erprobungszentrum" für Waffen und Munition unterhält. Die Kritik entzündet sich vor allem an der Rheinmetall-Kooperation mit der Türkei, deren Armee extrem gewalttätig gegen die Bewohner der kurdischen Nordprovinzen Syriens vorgeht. Angegriffen wird zudem, dass der Konzern Überwachungstechnik zur Abschottung der EU-Außengrenzen bereitstellt - mit fatalen Folgen für Migranten. Darüber hinaus richten sich die Proteste gegen den Umgang des Unternehmens mit seiner NS-Geschichte, die neben der Kriegsproduktion die mörderische Ausbeutung von Zwangsarbeitern beinhaltete. Rheinmetall vermeldet unterdessen Rekordumsätze: Der "Trend zu weltweit steigenden Verteidigungsbudgets" sei "ungebrochen", heißt es.

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