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Berlin: In DDR geschiedene Frauen informieren über Rentendiskriminierung

29.05.2013 - von M.B.

Welche Rechte und Möglichkeiten gibt das Frauenrechtsabkommen der Vereinten Nationen CEDAW gegen Rentendiskriminierung-
Wann und wie können Bürger/innen vor die UN ziehen ?

Die Frauen des Vereins der in der DDR geschiedenen Frauen e.V. informieren über ihre aktuelle Eingabe unter dem Beschwerdemechanismus von CEDAW, dem UN-Abkommen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau. Die Frauen sind aufgrund des Geschlechts und der Herkunft seit dem Einigungsvertrag vor 23 Jahren einer systematischen und gravierenden Diskriminierung im Rentenrecht ausgesetzt. Dies soll vom UN-CEDAW-Ausschuss überprüft werden. Die Frauen schildern ihr Vorgehen und zeigen auf, welche Erwartungen sie damit verbinden. Entweder verhindert die Bundesregierung das Einschreiten der UN und schafft jetzt Abhilfe oder eine UN-Untersuchungsverfahren ist nötig.
Der 'Fall'- es sind noch ca. 300.000 lebende Frauen betroffen- zeigt, wie sehr es hierzulande noch am Verständnis der Unzulässigkeit jeder Form der Diskriminierung sowie der Schutzpflicht durch die deutsche Regierung mangelt. Das Beispiel zeigt, wie sich Menschen durch den Gang zur UN wehren können, wenn der nationale Rechtsweg nicht weiterführt.

Es wird ein Ausblick gegeben, wie Bürger/innen die verschiedenen UN-Abkommen über die Menschenrechte nutzen können. Fragen zu anderen Fällen werden gern beantwortet. Die Veranstaltung sucht zu informieren, Solidarität zu schaffen und will jede/n ermuntern, sich an der Umsetzung der Menschenrechte zu beteiligen,- und sei es durch die Verbreitung von Information.
Es ist eines der Ziele des Deutschen Frauenrings e.V., über UN-CEDAW zu informieren !
Dazu kooperiert hier der Landesverband Berlin (i.GR.) mit dem
Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für Getränke ist gesorgt !
Datum: Mittwoch, 29. Mai
Zeit: 14.00 - 16:00 Uhr
Ort: Haus der Bundespressekonferenz, Raum 0107
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin (Ecke Reinhardtstr.)
Haupteingang von Schiffbauerdamm 40 am Wasser, nach links in den Bereich der Auffahrt biegen: nicht barrierefrei - aber:
behindertengerecht; Rampe am Eingangs links beim Pförtner
Zu Fuß 8 Min.v. Hauptbahnhof - 12 Min.v. Bahnhof- Friedrichstr.

Mit freundlichen Grüssen,
Marion Böker, Vorsitzende Ausschuss Internationaler Arbeit im DFR e.V.

Link: Trauriger Frauentag für in DDR - Geschiedene Frauen
Quelle: Mail an die Redaktion

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