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Hamburg: Seniorenpolitische Konferenz des DGB

Hamburg, 2012 Foto H.S.

28.10.2014 - von J.M.

In diesem Jahr findet die Seniorenpolitische Konferenz des DGB-Bundesvorstands am 28. Oktober in Hamburg statt, und zwar im Berufsförderungswerk in Hamburg-Farmsen August-Krogmann-Straße 52 22159 Hamburg. (Der ursprünglich geplante neu gestaltete Große Saal des Gewerkschaftshauses hat nicht geklappt.)

Über sechs Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer sind in den Gewerkschaften organisiert – davon circa 1,5 Mio. Seniorinnen und Senioren. Damit sind die Gewerkschaften unter dem Dach des DGB nicht nur die größte politische Organisation hierzulande, sondern wie keine andere politische Organisation auch eine Generationengemeinschaft.

Die DBG-SeniorInnen aus Hamburg würden es sehr begrüßen, wenn auch engagierte Seniorinnen und Senioren aus Hamburg an dieser wichtigen Konferenz teilnehmen. Mit dem "Hamburger Modell" und dem Seniorenmitwirkungsgesetz haben wir gezeigt, dass sich die älteren Gewerkschaftsmitglieder in Hamburg für ihre Interessen stark engagieren und mit allem Nachdruck die Lebenstandardssicherung im Alter fordern!

Einladung
Für Frühanreisende besteht um 10 Uhr die Möglichkeit zu einer Einführung in die Arbeit des Berufsförderungswerks (Bfw) Hamburg-Farmsen, um vor Ort einen Eindruck bekommen
zu können (Dauer: bis 10.45 Uhr).
11.00 Uhr Begrüßung:
Uwe Polkaehn, Vorsitzender DGB Nord
Statement:
Seniorenpolitische Herausforderungen und
gewerkschaftliche Antworten.
Diskussion
Annelie Buntenbach, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes des DGB
12.15 Uhr 10 Jahre „Hamburger Modell“
(Seniorenpolitik im Hamburger DGB)
Johannes Müllner u. a.
12.30 Uhr Mittagspause
13.15 Uhr Foren:
1. Sozialpolitische Maßnahmen und Vorhaben der Großen Koalition
2. Seniorenbeteiligung in den Bundesländern
3. Gewerkschaftliche Seniorenarbeit in den DGB-Gewerkschaften
14.15 Uhr Kaffeepause
14.45 Uhr Präsentation der Foren-Ergebnisse
15.00 Uhr Die 4. Gewalt: Zum Einfluss der Medien auf politische Entscheidungen
Prof. Dr. Volker Lilienthal, Universität Hamburg
Diskussion zum Vortrag mit Publikumsbeteiligung
Moderation: Dirk Neumann, Referatsleiter beim DGB Bundesvorstand
16.15 Uhr Fazit
Ingo Nürnberger, Abteilungsleiter Sozialpolitik beim DGB Bundesvorstand

HINWEIS: Die Teilnahme ist kostenfrei, Reisekosten können leider nicht übernommen werden.
Anmeldung bei: DGB Bundesvorstand Abteilung Sozialpolitik
Henriette-Herz-Platz 2 10178 Berlin Fax: 030 24060-226
E-Mail: sozialpolitik.bvv@dgb.de

Anreise:
ÖPNV: Vom Hamburger Hauptbahnhof aus mit der U-Bahn (U1) bis zur Station „Farmsen“ und dann 5–10 Minuten
Fußweg zum BFW Hamburg (der Beschilderung folgen). Oder mit den Buslinien 27 oder 168 bis direkt vor
den Haupteingang (Haltestelle „Berufsförderungswerk
Hamburg“).

Bei dieser Veranstaltung werden wir das zehnjährige Bestehen unseres "Hamburger Modells" besonders herausstellen! Unser "Hamburger Modell", der Organisationsbereich Seniorenpolitik des Hamburger DGB, ist
jetzt 10 Jahre alt. Am 13. April 2004 beschloss der DGB-Regionsvorstand einstimmig, einen
seniorenpolitischen Arbeitsbereich in die Arbeitsstruktur des DGB Hamburg zu integrieren. Er legte Richtlinien für unsere Arbeit fest und setzte eine 4-köpfige Steuerungsgruppe "als Ersatz für fehlende hauptamtliche Kapazität" ein.

Seitdem haben wir durch wirkungsvolle Veranstaltungen
und vielfältige Aktivitäten eine systematische und öffentlichkeitswirksame gewerkschaftliche Seniorenpolitik für und in Hamburg entwickelt, deren Höhepunkt sicherlich 2012 die Durchsetzung eines Seniorenmitwirkungsgesetzes für Hamburg war.

Die Geschäftsberichte des Hamburger DGB enthalten eine lesenswerte Erfolgsgeschichte der Hamburger
DGB-Seniorenpolitik. Unser "Hamburger Modell" sollte - wie der Name es sagt - eigentlich Modellcharakter haben und Nachahmer finden. Dies konnten wir nicht allein schaffen. Dazu wäre die Unterstützung des DGB-Bundesvorstands erforderlich gewesen. Er hätte den übrigen Regionen
einen solchen Arbeitsbereich empfehlen können. Offenbar ist das nicht gewollt.
Das "Hamburger Modell" ist also ein einsamer "Leuchtturm". Das hindert uns nicht, zuversichtlich und konstruktiv weiterzumachen.

Gern hätten wir uns beim kommenden DGB-Bundeskongress präsentiert, aber das passt wohl nicht in die derzeitige DGB-Konzeption.

Wir würden es sehr begrüßen, wenn auch engagierte Seniorinnen und Senioren aus Hamburg an dieser wichtigen Konferenz teilnehmen. Mit dem "Hamburger Modell" und dem Seniorenmitwirkungsgesetz haben wir gezeigt, dass sich die älteren Gewerkschaftsmitglieder in Hamburg für ihre Interessen stark engagieren und mit allem Nachdruck die Lebenstandardssicherung im Alter fordern. Das sollten wir auch durch unsere Teilnahme an der Seniorenpolitischen Konferenz unterstreichen.

Die Seniorenpolitische Konferenz des DGB-Bundesvorstands findet nur in größeren Abständen statt. Hamburg ist diesmal der Standort, weil unter anderem das "Hamburger Modell", der seniorenpolitische Organisationsbereich des Hamburger DGBs, sein zehnjähriges Jubiläum begeht.
Nehmt die Gelegenheit wahr, an einer wirklich interessanten Konferenz terilzunehmen.

Mit freundlichem Gruß
Für die DGB-Senioren Hamburg:
Johannes Müllner

Link: Bericht über Seniorenpolitische Konferenz des DGB 2012
Quelle: Newsletter der Hamburger DGB-Senioren

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