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RentnerInnen bedrückt geplante MWST-Erhöhung

10.11.2005 - von Hanne Schweitzer

Die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer bereitet vielen RenterInnen mehr als nur Kopfschmerzen. Wo soll ich diese Erhöhung noch einsparen, fragen sich viele, und sehen in einer eventuellen "Reichensteuer" keine Lösung für ihren individuell zunehmenden Geldmangel.

Möglichkeiten, die Preiserhöhungen durch Sparmaßnahmen aufzufangen gibt es bei vielen Rentnerinnen - nicht mehr. Jetzt geht es wirklich ans Eingemachte, befürchten sie und grübeln, nachdem die Zeitung schon abbestellt und der sonntägliche Cafehausbesuch einmal im Monat bereits ebenso gestrichen ist, wie der Besuch beim Friseur über noch unentdeckte Sparmöglichkeiten nach.

Zu den Vorschlägen, die in Anrufen und Mails an das Büro gegen Altersdiskriminierung gemacht werden, gehören u.a.: Telefonanschluß abzumelden.
Abmelden des Fersehanschlusses. Nicht mehr zum Arzt gehen, um die Praxisgebühr zu sparen. Wenn in einem reichen Land wie diesem, ältere BürgerInnen solche Überlegungen anstellen müssen, stimmt doch ziemlich heftig etwas nicht! Die Umverteilung von unten nach oben ist gewollt. Eine Mehrwertsteuererhöhung trifft "die" Wirtschaft nicht, weil sie die Steuer weitergibt, zahlen müssten sie die "Kleinen", die keine Möglichkeit dazu haben. Belastet werden dadurch vor allem RentnerInnen und Arbeitslose.

Link: http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=1026

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