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Rüttgers: Zwangsrentenalter abschaffen

17.08.2003 - von Hanne Schweitzer

Der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen CDU, Rüttgers, forderte in einem Gespräch mit der WELT am SONNTAG die Flexibilisierung des Renteneintrittalters. Es sei nicht einzusehen, dass ein Mensch mit 65 Jahren "in den Ruhestand gezwungen" werde. "Wir sollten die bisherige Altersgrenze durch die Prinzipien Freiheit und Flexibilität ersetzen", betonte er. "Außerdem können wir nicht länger einfach so tun, als ob man vom einen auf den anderen Tag mit 40 Prozent weniger Geld auskommt", so Rüttgers. "Wer noch zwei, drei Jahre dranhängen kann und will, soll das tun. Ältere Menschen müssen künftig mehr selbst entscheiden dürfen, weil sie das inzwischen auch länger können. Alt werden ist ja nicht automatisch mit Krankheit oder Unfähigkeit verbunden."

Aber genau diese altersdiskriminierende Auffassung sei offenbar gesellschaftlich weit verbreitet. "Entmündigung per Gesetz und Geburtstag",nannte es der CDU-Vorsitzende. Die Frage ist aber, ob er sich aktiv einsetzen wird, um die Entmündigung per Gesetz und Geburtstag ausser Kraft zu setzen!

Link: http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=1526
Quelle: Welt am Sonntag,17.8.2004

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