28.12.2010 - von A. R.
Mein Schwiegervater wurde wegen eines Darmverschlusses in dass St. Marien Krankenhaus in Ratingen eingewiesen. er wurde operiert. Erholte sich trotz des Alters von 92 Jahren erstaunlich gut. Kurz vor der Entlassung bekam er Bauchschmerzen, Übelkeit. Auf meine Nachfrage, ob es Komplikationen gäbe, wurde verneint. Es erfolgte aber keine Untersuchung, die das bestätigte.
Am nächsten Tag musste er notoperiert werden. Die Naht war aufgegangen, Darminhalt in die Bauchhöhle gelangt. In kurzer Zeit musste er durch darauf folgende Massnahmen fünf Narkosen überstehen.
Bei Besuchen im Krankenhaus stellte ich fest, dass nicht auf Medikamenteneinnahme, Mahlzeiten, Flüssigkeitszufuhr und auch Hygiene geachtet wurde. Essen wurde einfach hingestellt, abgeräumt, auch wenn offensichtlich es unmöglich war zu verzehren.
Es kam zu allem Überfluss noch zu einer ESBL Infektion. Wobei die Schutzmassnahmen sehr willkürlich und unterschiedlich gehandhabt wurden. Der eine Besucher sollte Schutzkleidung anziehen. Der nächste konnte ohne Information sorglos ins Zimmer spazieren. Teilweise achtete auch das Personal nicht auf Hygienemassnahmen.
Auskunft von Ärzten bekam man kaum, oder auf arrogante Art und Weise.
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