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Rentenreform: Streik des Öffentlichen Diensts

Großbritannien - 01.07.2011

Hundertausende MitarbeiterInnen des Öffentlichen Diensts haben in Großbritannien am 30.6. die Arbeit niedergelegt und sind aus Protest gegen die geplanten Pensionsreformen der Regierung auf die Straße gegangen. Deren Pläne sehen vor: Verlängerung der Lebensarbeitszeit um bis zu sechs Jahre, Berechnung des Altersruhegelds auf der Basis des lebenslangen Durchschnittsgehalts, Erhöhung des Beitrags zur rentenversicherung um bis zu fünf %,Streichung von 330.000 Stellen bis 2015.
Der Streiktag wurde organisiert von PCS (Gewerkschaft für Staatsangestellte), UCU (Gewerkschaft für Lehrende an Unis und Colleges), NUT (Lehrergewerkschaft), ATL (Gewerkschaft für Lehrende und Lehrer) und dem Netzwerk UK Uncut.
Die Forderung nach einen Generalstreik gegen die Regierungspläne wird weiter diskutiert. Dave Prentis, Generalsektretär der Gewerkschaft UNISON für kommunale Beschäftigte und + Beschäftigte im Gesundheitsbereich meinte, am 21.6. in Manchester: Ein eintägiger Streik reiche nicht aus, um diese Regierung zu schlagen. PCS hat die Verweigerung jedweder Überstunde seiner Mitglieder im Monat Juli angekündigt.

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Link: Rentenkürzung von Schweizern abgelehnt…
Quelle: diverse

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