21.06.2022
Es gehört zu den der Demokratie schädlichen Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie, dass alle Kritikerinnen der Regierungspolitik mit rechtsauslegenden Aluhüten und Querdenkern identifiziert werden. Doch hier gilt, wie bei all den gerade die Welt erschütternden Krisen, auf Differenzierungen zu achten, Zwischentöne und kritische Nachfragen gelten zu lassen.
Der Mediziner und Historiker Karl Heinz Roth stellt das Geschehen aus einer globalen Perspektive dar, verfolgt die Vorgeschichte bis zur „schwarzen Pest“ im 14. Jahrhundert, analysiert die Ausbreitung und die Dynamik von Covid-19 und erörtert die Eigenschaften und Auswirkungen der Pandemie auf den Menschen. Er thematisiert die sozialen und regionalen Disparitäten und die mentalen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Lockdowns. Roth beschäftigt sich mit der Rolle der internationalen Großstiftungen, er kritisiert die Versäumnisse und falschen Schwerpunktsetzungen im Umgang mit dieser Katastrophe in der Bundesrepublik.
Veranstaltung mit Karl-Heinz Roth, Mediziner und Historiker, der sein Buch "Blinde Passagiere"
am Dienstag, 21. Juni, um 19:30 h im anderen Buchladen, Weyertal 32, Köln-Sülz, vorstellen wird.
Karl-Heinz Roth ordnet die Pandemie in die Geschichte seit der Schwarzen Pest ein, er diskutiert kritisch die Corona-Strategie und den Forschungsstand zum Thema.
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