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Berlin: 31. Rosa-Luxemburg-Konferenz - Kopfüber in den Krieg

10.01.2026

»Kopfüber in den Krieg – Gegen Rüstungswahn und mediale Mobilmachung« lautet der Titel der 31. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz, die am 10. Januar 2026 in den Wilhelm Studios in Berlin stattfindet.

Am Samstag, den 10. Januar 2026 findet die 31. Rosa Luxemburg Konferenz in Berlin statt. Seit 1996 wird sie jährlich von der Tageszeitung junge Welt, unterstützt von zahlreichen Gruppen und Initiativen, organisiert. Rund 3000 Menschen werden vor Ort sein und tausende weitere werden den Livestream verfolgen.

Veranstaltungsort

Wilhelm-Studios Berlin
Kopenhagener Straße 60-68
Berlin, 13407 Google Karte anzeigen
Telefon 030 - 7895 7155

Tickets ab 50 Euro unter: Link

Programmablauf*:

- 10.30 Uhr, Eröffnung durch Black Heritage – Mfa Kera & Mike Russell
Vernissage der Ausstellung der junge Welt-Grafiksammlung
Begrüßung durch die Moderatorinnen Ina Sembdner und Sebastian Carlens

- 11.15 Uhr, Vortrag
»Entwicklungsmodell China. Wovor hat der Westen Angst?
Wen Tiejun, Ökonom (VR China)

- 11.50 Uhr, Einschub: Lage jW und Abos

- 12.00 Uhr, Vortrag
»Kriegspropaganda der NATO«
Anne Morelli, Historikerin (Belgien)

- 12.30 Uhr, Gespräch
Zur Lage bei Melodie & Rhythmus
Gespräch mit Susann Witt-Stahl (Chefredakteurin)

Vorstellung des Films
»Oh, Jeremy Corbyn: Die große Lüge«
Gesprächsrunde mit Mitwirkenden
(Weltpremiere: Sonntag, 15. Januar 2023, 14 Uhr, Kino Babylon)

- 13.20 Uhr, Vortrag
»Zur sozialen Lage in Russland«
Nikolai Platoschkin, Exdiplomat, Buchautor und Politiker (Russische Föderation)

- 14.00 Uhr, Grußbotschaft
Mumia Abu-Jamal, politischer Gefangener (USA), präsentiert von Noelle Hanrahan (Prison Radio)

- 14.30 Uhr, Jugendpodium
»Inflation trifft Jugend – Widerstand als Antwort«

- 15.30 Uhr, Vortrag
»Deglobalisierung und der Zwang zum Krieg«
Jack Rasmus, Ökonom (USA)

- 16.00 Uhr, Saalkundgebung
Manifestation für den Frieden
mit Rolf Becker (Schauspieler) *

- 16.40 Uhr, Vortrag
»Folgen der westlichen Kriegspolitik für arme Länder«
Aminata D. Traoré, Exministerin (Mali)

- 17.15 Uhr, Vorstellung Veranstaltungsreihe 50 Jahre faschistischer Putsch in Chile
Konzert für Víctor Jara
Pablo Miró (deutsch-argentinischer Musiker, Gitarrist und Liedermacher) und Nicolás Miquea (Liedermacher, Dichter und Gitarrist, Chile)

- 18.00 Uhr, Grußbotschaft
Aleida Guevara, Politikerin und Kinderärztin (Kuba)

- 18.10 Uhr, Vortrag
»Krieg und Kolonialismus 2.0«
Rosa Miriam Elizalde, Journalistin (Havanna, Kuba), erste Vizepräsidentin des kubanischen Journalistenverbandes

Einschub: Prozess junge Welt gegen Erwähnung der Zeitung im jährlichen Verfassungsschutzbericht

- 18.45 Uhr, Podiumsdiskussion
»Kämpfen in der Krise. Der Krieg und die soziale Frage«
mit Christin Bernhold, Basisaktivistin (Hamburg); Thilo Nicklas, Gewerkschafter, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), stellv. Vorsitzender des Bezirksverbands Köln-Bonn; Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete Die Linke; Melina Deymann, Redaktion Wochenzeitung Unsere Zeit

- 20.00 Uhr, Abschluss
Gemeinsames Singen der Internationale

*Änderungen vorbehalten

Die Vorträge werden simultan übersetzt.

Zur Auflockerung gibt es ein abwechslungsreiches Kulturprogramm.
Alle Infos unter: jungewelt.de/rlk


DKP: Freiheit für Nicolás Maduro!
wird ein roter Faden sein – bei der Veranstaltung der DKP am Freitag mit den Botschaftern der VR Chinas, Kubas und Vietnams zu den Perspektiven einer multipolaren Weltordnung im Theater Ost, bei der Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung „junge Welt“ am Samstag in den Wilhelm Studios Berlin, beim Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Treffen der DKP und natürlich auf der LL-Demo am Sonntag.
Die DKP lädt alle Genossinnen und Genossen und Freunde am Samstagabend zu ihrem LLL-Treffen ein. Es beginnt im Anschluss an das gemeinsame Singen der Internationale auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz in den Wilhelm Studios Berlin.


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