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Foto: H.S.
Griechenland - 06.01.2026 - von Georgios Samaras
Griechenland, einst vermeintliches Problemkind der EU, wird heute als Musterschüler präsentiert. Dabei baut dessen rechtskonservative Regierung auf Überwachung und Veruntreuung und verarmt seine Bevölkerung durch niedrige Löhne bei hohen Preisen.
In der Nacht seines Wahlsiegs am 7. Juli 2019 erklärte der neue Premierminister Kyriakos Mitsotakis, Griechenland kehre nun »zurück zur Normalität«. Der Vorsitzende der rechtskonservativen Nea Dimokratia versprach eine Regierung der »Besten und Klügsten« und zog einen entschlossenen Schlussstrich unter die vergangenen vier Jahre unter einer Syriza-Regierung: Deren Erbe müsse Stück für Stück beseitigt werden.
Mehr als sechs Jahre später sieht die versprochene »Normalität« weniger nach Stabilität als vielmehr nach permanentem Management diverser Skandale aus. Die inzwischen zwei Amtszeiten von Mitsotakis sind geprägt von Korruptionsvorwürfen, finanzieller Misswirtschaft, illegaler Überwachung, Vertuschungen, vermutlichem Missbrauch von EU-Geldern, Manipulation des Justizsystems und einer streng kontrollierten, aus staatlichen Mitteln finanzierten Propagandamaschinerie. ...
weiterlesen bei Georgios Samaras, Übersetzung von Tim Steins für Jacobin unter: Link
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