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Foto: H.S.
12.02.2026 - von Deutschlandfunk, heute show 6.2.26
12.2.2026: Internationaler Währungsfonds: „Das verfügbare Realeinkommen der Deutschen wird in Zukunft wohl sinken“.
Damit das auch passiert, fordern die Währungsfondsler Einsparungen in Deutschland von 200 Milliarden Euro. Zusammenkommen sollen sie durch eine Renten"reform", die Kanzler Merz bereits angekündigt hat. Durch "die Alterung der Gesellschaft"*, behauptet der IWF, würden die die jährlichen Ausgaben für Renten und die Gesundheitsversorgung bis 2035 um etwa 2,2 Prozent des BIP, und damit um knapp 100 Milliarden Euro steigen. Deshalb sollen die Rentenerhöhungen an die Inflation und nicht mehr, wie bisher, an die Löhne gekoppelt werden. Das könnte, laut IWF-Schätzung, bis 2040 jährliche Einsparungen von einem Prozent des BIP bringen. Das wären rund 45 Milliarden Euro. Außerdem sollen die Regeln für den Vorruhestand "überprüft" - also die abschlagsfreie Rente mit 63 abgeschafft werden. Des weiteren soll das Renteneintrittsalter soll ab 2031 an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden.
Die Mitglieder der Rentenkommission der Bundesregierung werden von den Vorschlägen des IWF wenig überrascht sein und entsprechende Vorschläge in ihren Rechnern schon parat haben.
Der IWF fordert außerdem die „Streichung umweltschädlicher Subventionen“. Das wurde von Kanzler Merz bereits locker als eines seiner Reformziele vorgestellt. Nicht geäußert hat er sich bislang zu den IWF-Forderungen weder die Einkommensteuer noch die Sozialausgaben zu erhöhen, dafür aber die „Schlupflöcher bei der Erbschaftsteuer“ zu schließen und die Immobilien- und Alkoholsteuern anzuheben. Das ist nicht verwunderlich.
* Da ist sie wieder: Die Demografisierung gesellschaftlicher Probleme. Sie tun alle so, als ob die Alterung der Gesellschaft plötzlich und über Nacht ins Land gekommen wäre und niemand etwas davon gewusst hätte. !
[b]3.2.2026: Bundeskanzler Merz will noch in diesem Jahr die Reform der Altersvorsorge auf den Weg bringen
Das kündigte er beim Jahresempfang der Deutschen Börse in Eschborn bei Frankfurt an. Dabei sollen die drei Säulen der deutschen Altersvorsorge neu im Verhältnis zueinander gewichtet werden. Die gesetzliche Rentenversicherung werde bleiben, aber sie werde nur ein Baustein eines neuen Gesamtversorgungsniveaus sein, so Merz vor rund 850 geladenen Gästen der Finanzbranche. Die private Altersvorsorge und die Betriebsrente sollen nach Aussage des Kanzlers eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher, beide kapitalgedeckt. Merz spricht von einem Paradigmenwechsel in der deutschen Rentenpolitik.
Eine von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission soll bis Mitte des Jahres Vorschläge vorlegen.
WAS WIRD mit DEN VERSICHERUNGSFREMDEN LEISTUNGEN, DIE DER GESETZGEBER AUS der RENTENVERSICHERUNG RAUSHOLT ?????????????
Kommentar dazu bei ZDF-Heute-Show mit Oliver Welcke am 06.02.2026 unter: Link
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