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14.03.2026 - von Dr. Sarah Pohl
Verschwörungserzählungen und sogenannte „alternative Wahrheiten“ sind längst kein Randphänomen mehr – mittlerweile prägen sie gesellschaftliche Debatten, politisches Handeln und gefährden ein vertrauensvolles Miteinander. Doch warum sind solche Mythen so anziehend und wirkungsvoll? Und was passiert, wenn Menschen aus unserem Umfeld sich zunehmend in ideologischen Parallelwelten verlieren?
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Sarah Pohl, Pädagogin und Vorstand der Fachberatungsstelle Zebra e.V. in Baden-Württemberg. Die Organisation berät Menschen, deren Angehörige in Verschwörungsideologien oder extremistische Weltbilder abgleiten. Mit ihrer Erfahrung aus der psychosozialen Beratung gibt Sarah Pohl Einblicke in die Denk- und Gefühlswelten betroffener Personen und zeigt auf, wie Gespräche gelingen können – ohne zu verharmlosen oder zu eskalieren.
Gemeinsam gehen wir der Frage nach, ob ältere Menschen eher dazu neigen, sich Verschwörungsmotiven anzuschließen und wie sich faktenbasierte Aufklärung und zwischenmenschliche Verbundenheit verbinden lassen – gerade dann, wenn die Realität zur Verhandlungssache zu werden scheint.
Weitere Informationen: PODCAST UNTER: Link
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