
Foto: H.S.
13.04.2026 - von Dorothea Hecht
Wie es ist, ständig auf Arbeitssuche zu sein, weiß Sabine Schauer nur zu gut. Die Tuttlingerin wird dieses Jahr 62 und hangelte sich ihr Leben lang von Job zu Job. „Umstrukturierung“, „Stellenabbau“, „effizienter werden“ - Begriffe wie diese tauchen in der Berichterstattung über die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen immer wieder auf. Sabine Schauer kann sie nicht mehr hören. Die Tuttlingerin ärgert sich darüber, dass kaum jemand die Menschen sieht, die hinter diesen Begriffen stehen, denn sie selbst sei in ihrem Arbeitsleben oft davon betroffen gewesen.
Erst kürzlich haben wir über eine Arbeitnehmerin berichtet, die mit Mitte 50 wieder auf dem Arbeitsmarkt landete. Sabine Schauer ist jetzt 61 und sucht einen neuen Job - wieder einmal.
Schauer ist gelernte Apothekenhelferin, doch direkt nach der Ausbildung Anfang der 1980er-Jahre schulte sie zur Bürokraft um, weil viele Apotheken damals ihre Azubis nicht übernommen hätten. Sie kam erst in einem Architekturbüro, dann in einem großen Medizintechnikunternehmen unter. Dort war sie elf Jahre lang in verschiedenen Abteilungen, dann wurde „umstrukturiert“. „Man hat mich entsorgt“, stellt Schauer im Nachhinein nüchtern fest. ...
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