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Köln: Proteste gegen Merz bei Eröffnung der Adenauer School of Goverment

13.07.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz hat nichts Wichtigeres zu tun, als an der Kölner Universität die von etlichen BürgerInnen reaktionäre Kaderschmiede genannte "Adenauer School of Goverment" zu eröffnen. Gefördert wird die Schule der Regierung von "einer der reichsten Familien deutscher Herkunft, schreibt Wikipedia. Das erklärt den Besuch von Merz! "Ihr Vermögen, 2023 auf 35,5 Milliarden Euro geschätzt, hat seinen Ursprung in der Chemieunternehmung Reckitt Benckiser (seit März 2021 nur noch Reckitt)." ... "2006 nahmen die vier Geschwister – alle mit naturwissenschaftlicher Ausbildung – aus steuerlichen Gründen die österreichische Staatsbürgerschaft an,[4] verließen ihre jeweiligen Wohnsitze in Laudenbach, Bensheim, Bamberg und Tegernsee und gaben die deutsche Staatsbürgerschaft zurück."

Montag, 13. Juli, 12.00 Uhr Uni-Wiese.

Montag, 13. Juli 2026
12:45 – 13:45 Uhr (Einlass: 10:30 – 12:30 Uhr)

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So sagt`s die Uni

Am 13. Juli 2026 wird die Adenauer School of Government (ASG) der Universität zu Köln feierlich eröffnet. Ermöglicht durch eine umfangreiche und langfristig angelegte Förderung der Alfred Landecker Foundation, wird sie sich interdisziplinärer Governance-Forschung und -Lehre widmen.

Im Format der Kölner Gespräche wird der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland von von 12:45 – 13:45 Uhr (Achtung: Uhrzeitliche Vorverlegung aufgrund von Folgeterminen!) in der Aula sprechen und dabei auch mit dem Auditorium ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt und wird gebärdensprachlich begleitet.

Mit international sichtbarer Forschung, innovativer Lehre und konsequenter Lösungsorientierung richtet die Adenauer School of Government ihre Arbeit darauf aus, sich zu einer führenden europäischen Institution für demokratische Regierungsfähigkeit in einer von Daten und Technologie geprägten Gesellschaft zu entwickeln.

Die ASG baut derzeit ein Netzwerk von Kölner und international Forschenden und Lehrenden auf. Die ersten Berufungsverfahren laufen, ein zukunftsweisendes Studienprogramm und ein eigenes Gebäude entstehen.


Die Veranstaltung ist mitsamt Warteliste restlos ausgebucht und die notwendige polizeiliche Personenüberprüfung ist abgeschlossen, sodass eine Anmeldung leider nicht mehr möglich ist. Zur Presseakkreditierung siehe unten.

Bitte beachten Sie die Vorverlegung der Veranstaltung aufgrund kurzfristiger Folgetermine des Bundeskanzlers und die dadurch geänderten Einlasszeiten!

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So sagt`s die Alfred Landecker Foundation

Am 5. Juni 2025 haben die Universität zu Köln und die von der Familie Reimann gegründete, gemeinnützige Alfred Landecker Foundation einen Kooperationsvertrag zum Aufbau der Adenauer School of Government (ASG) geschlossen. Ziel der ASG ist es, sich als führendes, überparteiliches Zentrum für Public Policy, Governance und Administrative Sciences zu etablieren, das die relevanten Entwicklungen in der Wirtschaftswissenschaft und weiteren Wissenschaftsfeldern mitgestaltet.
Die School wird dauerhaft gefördert; zum Start steht ein Jahresbudget von zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Rektor der Universität zu Köln, erklärt, dass die Universität mit ihrer internationalen Spitzenforschung, ihren herausragenden Lehrangeboten sowie ihrer Nähe zu Brüssel und Paris im Herzen Europas für die außerordentliche Initiative der Alfred Landecker Foundation prädestiniert ist.

Die Benennung der neuen School of Government nach Konrad?Adenauer geht laut Rektor Mukherjee nicht allein auf dessen Rolle als erster Kanzler der Bundesrepublik und als einer der Architekten Europas zurück, sondern auch auf seine Zeit als Oberbürgermeister der Domstadt und die von ihm initiierte Neugründung der Universität zu Köln.

Rektor Mukherjee erklärt: „Mit Gründung der Adenauer School schärft die Universität zu Köln ihr Profil in Forschung und Lehre. Die großzügige Zuwendung erlaubt uns, international führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Köln zu holen, um Lösungen für drängende gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln und zukunftsorientierte Lehrkonzepte zu gestalten. Mein Dank gilt der Alfred Landecker Foundation und ihrem Vorstand Dr. Peter Harf für das außerordentliche Vertrauen in unsere Universität.“

Dr. Peter Harf, Vorsitzender des Stiftungsrates der Alfred Landecker Foundation, betont: „In einer Zeit großer gesellschaftlicher, außen- und sicherheitspolitischer Herausforderungen und eines tiefgreifenden Wandels der Rolle Deutschlands in Europa ist eine verantwortungsvolle, wissenschaftlich fundierte Regierungsführung von entscheidender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

Die Adenauer School wird in angelsächsischer Tradition der Government Schools einen bedeutenden Beitrag in Forschung und Lehre leisten und zukünftige Entscheidungsträger in einer akademisch exzellenten, interdisziplinären und praxisnahen Umgebung ausbilden. Diese neue School wird mehr sein als ein Ort des Lernens – sie wird ein kraftvoller Hebel für Wandel und Wirkung. Damit wird sie die freiheitlich-demokratischen Werte und eine lebendige Diskussionskultur in unserer Gesellschaft stärken.“

Die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Ina Brandes sagt: „Konrad Adenauer hat mit seinem klugen und mutigen Regierungshandeln die Stadt Köln und Deutschland geprägt wie kein Zweiter. Gerade in Zeiten des Umbruchs, wie wir sie aktuell erleben, brauchen wir Forschung und Lehre in Public Policy, Governance und Verwaltungswissenschaften, die über den Tellerrand der einzelnen Disziplin hinausblicken.

Mein großer Dank gilt der Alfred Landecker Foundation, die die besonderen Herausforderungen unserer Zeit erkannt hat und sich mit großem Einsatz für eine exzellente Ausbildung von Führungskräften im öffentlichen Bereich engagiert. Die Adenauer School of Government erfüllt alle Voraussetzungen, ein neues Aushängeschild für den Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zu werden.“

Die Leitung der ASG wurde Professor Dr. Axel Ockenfels Link. Er ist Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Universität zu Köln und Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. Neben dem Aufbau der School als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung und den Vorbereitungen für ein Studien- und Forschungsprogramm wird die Universität in den kommenden Monaten auch erste Berufungsverfahren einleiten.


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