05.09.2026
„Können wir endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?“ – Mit diesem Tweet ging Isabella Weber viral. Jetzt hat die Starökonomin ein Buch darüber geschrieben, das hier zum ersten Mal öffentlich präsentiert wird.
In „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ argumentiert Weber, wie eine Wirtschaftspolitik, die allen Menschen ein Leben in Würde ermöglicht, den weiteren Aufstieg der extremen Rechten verhindern könnte. Zentrale Forderungen sind bezahlbare Güter des alltäglichen Bedarfs, die demokratische Kontrolle der Konzernmacht, und Kooperation statt Nationalismus.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
– Wie hängen neoliberale Kürzungspolitik und Faschismus zusammen?
– Wie kann öffentliche Daseinsvorsorge die Demokratie stärken?
Isabella M. Weber stellt die wichtigsten Aspekte ihres neuen Buches vor. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt.
Es diskutieren:
Isabella M. Weber
Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst, Autorin von „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“
Ines Schwerdtner
MdB Die Linke, Parteivorsitzende
Andreas Audretsch
MdB Bündnis 90/Die Grünen
Tim Klüssendorf
MdB SPD
Moderation: Natascha Freundel
rbb
Veranstaltung
5. Oktober 2026, 19:30 – 22:00 Uhr
Isabella M. Weber diskutiert mit Ines Schwerdtner, Andreas Audretsch und Tim Klüssendorf
Veranstaltungsort
Livestream und Urania
An der Urania 17
10787 Berlin
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt und wird auch per Livestream übertragen. Zugang zum Livestream: Link
Für die Teilnahme vor Ort ist eine Anmeldung erforderlich (über den Anmeldebutton auf der Veranstaltungswebseite). Einlass ab 17:45 Uhr.
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp Verlag und der Urania Berlin.
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