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berlin: Wehe dem , der zuerst die Lunte an das Pulverfass schleudert

31.03.2014

Am 14.04.2014, Beginn 19;00 Uhr - Das Ereignis und sein Nachleben. Buchpremiere mit dem Autor Kurt Pätzold
"Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein
dreißigjähriger Krieg werden -, und Wehe dem, der zuerst die Lunte an das Pulverfass schleudert." So lautete die Warnung, ausgesprochen im Deutschen Reichstag von Helmuth Graf von Moltke (1800 - 1891), dem einstigen
Generalstabschef der preußischen Armee, nahezu ein Vierteljahrhundert vor dem Beginn des I. Weltkrieges.

Ein Jahrhundert später wird die Legende von den Ahnungslosen, die schlitternd oder taumelnd, nun gar schlafwandelnd in den Weltkrieg gerieten, reanimiert. Interessen und Ziele derer, die ihn bei vollem Bewusstsein vorbereiteten und auslösten, gehören zu den gemiedenen oder ins Abseits gestellten Themen.

Die Fahndung nach den Kriegsschuldigen gilt als antiquziert. Sie jedoch nimmt der Historiker Kurt Pätzold mit der Frage nach Ursachen und Verursachern des "Weltfestes des Todes" (Thomas Mann) wieder auf.

Moderation: Arnold Schölzel (jW)
Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €. Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 030/53 63 55- 56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten


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