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Kopfpauschale bei Pflegeversicherung?

24.04.2007 - von Hanne Schweitzer

Monika Stolz CDU, Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder und baden-württembergische Arbeits- und Sozialministerin äußerte sich gegenüber der FAZ so: "Um die Pflegeversicherung langfristig auf eine solide Finanzierungsgrundlage zu stellen und nicht einfach höhere Arbeitskosten einzuführen, setzt sich Baden-Würtemberg für eine ERGÄNZUNG des UMLAGEVERFAHRENS durch EIN ZWEITES STANDBEIN - eine private kapitalgedeckte Pflegeversicherung - ein."

Unterstützung erhält die Ministerin von ihrer bayerischen Ministerkollegin Christa Stewens. Auch sie ist für eine private Zusatzversicherung von 6 € pro Monat, was 72 € pro Jahr macht, die von den Versicherten alleine, ohne Beteiligung der Arbeitgeber gezahlt werden sollen. Die private Zwangs-Versicherung soll jedes Jahr pro Monat um einen Euro teurer werden.

(er) Der Vorstoß der bayerischen Sozialministerin Christa Stewens (CSU) zur Reform der Pflegeversicherung ruft Kritiker auf den Plan. Ihr saarländischer Amtskollege Josef Hecken (CDU) sprach sich am 23. April gegen den von ihr geforderten zusätzlichen Pauschalbetrag aus. Dies würde
Kleinstrentner oder Geringverdienerfamilien mit mehreren Kindern überfordern.
Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) lehnt die Einführung einer Kopfpauschale in der Pflegeversicherung ebenfalls ab.

Die vollständige Meldung vom 24. April lesen Sie unter http://www.forumsozialstation.de

Quelle: FAZ, 20.3.07. Forum Sozialstation