- Die WELT erwähnt die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht vor 79 Jahren in ihrer Printausgabe am 8. Mai 2024 mit keinem Wort. Es ist auch kein Satz zu finden, in dem vom "Tag der Befreiung" oder Ähnlichem die Rede ist.
- Die BILD verliert ebenfalls kein Wort über das historische Ereignis.
- Die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlicht auf Seite 8, die dem Zeitgeschehen gewidmet ist, in der Rubrik "Fremde Federn" einen Text mit der Überschrift: "Die doppel ... (Mehr)
Am 7.5.26 wird sich der Bundesgerichtshof am Beispiel einer blinden Patientin mit der möglichen Diskriminierung im Gesundheitswesen befassen. Der Frau war die AUfnahme in einer Rehaklink verweigert worden, weil sie blind war. Ob der Senat heute schon ein Urteil spricht, war unklar.
Nun, er hat es heute nicht getan. Aber ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist??
Wir werden sehen.
Dazu muss man wissen: § 2 Anwendungen im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes
lauten:
(1) Be ... (Mehr)
*** Ungleiche Lastenverteilung / Trotz breiter Kritik: Bundeskabinett beschließt Gesundheitsreform +++
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch (29.04.2026) den Entwurf zum "Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung" (kurz: GKV-BStabG...
weiterlesen bei Krankenkassen direkt unter: https://www.krankenkassen-direkt.de/nl.pl?id=069519931629085
*** Milliarden für den Staat / Bundeskanzler Merz zur ungerechten Belastung der GKV-Beitragszahler +++
Im In ... (Mehr)
Das Urteil des Landgerichts Köln in der Sache Werner Rügemer gegen die Berliner Zeitung „kann die redaktionellen Abläufe deutscher Medien massiv beeinflussen“, bewertete die FAZ das Urteil des Landgerichts Köln.
Es hatte die Berliner Zeitung wegen schwerwiegender Urheberrechtsverletzung und Rufschädigung des Autors Werner Rügemer zu einer Strafzahlung von 1200 Euro verurteilt, ein erstmaliges Urteil in Deutschland. Doch bis das Urteil rechtskräftig wurde, dauerte es noch fast ein ... (Mehr)
Wer nicht genug verdient, kriegt nicht genug Rente
5.5.2026: Zuspitzung beim Streik der Vivantes Töchter
Die neue Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung bringt eine unerwartete Wendung für den Streik der Vivantes Töchter, da sie die Deckelung der Ausgaben im Gesundheitswesen vorsieht, und damit auch die Ausgaben für Tariferhöhungen. Dagegen protestierten die Streikenden am 29. April vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Gleichzeitig war es der zehnte Streiktag im ... (Mehr)
Wie das Handelsblatt schreibt, hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im August vergangenen Jahres auf Gegenmaßnahmen für die Trumpzölle verzichtet und einen ungleichen Deal akzeptiert: Die EU senkte ihre Industriezölle auf null Prozent und versprach Hunderte Milliarden Euro an Investitionen in die USA;
im Gegenzug versprach Trump, seine zusätzlichen Zölle für die EU auf maximal 15 Prozent anzuheben.
Von der Leyen betonte, der Deal werde für „Vorhersehbarkeit“ im ... (Mehr)
1. Beispiel für Gewalt gegen ältere Menschen
Mary, Australierin und Witwe, 62 Jahre, wird von ihrer erwachsenen, 39-jährigen Tochter, die regelmäßig Geld von ihr verlangt, bedroht und körperlich attackiert. Mary hat sich geweigert, der Tochter 75.000 Dollar für die Anzahlung eines Hauses zu überweisen. Mary stürzt. Sie ruft die Polizei. Die Drohung der Tochter, ihrer Mutter Schaden zuzufügen, und ihr tatsächlicher Angriff auf die Mutter gelten in Australien als Formen körpe ... (Mehr)
Die vorliegende Kabinettsfassung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes markiert gegenüber dem Referentenentwurf eine klare Verschiebung: weg von punktuellen Korrekturen hin zu einem systematischen Eingriff in die Logik der Vergütung im Gesundheitswesen. Der zentrale Hebel ist dabei nicht mehr die selektive Einsparung, sondern die strukturelle Begrenzung von Ausgaben entlang der Einnahmenentwicklung der GKV. Mit der Rückkehr zur einnahmenorientierten Ausgabenpolitik – konkret der Bindu ... (Mehr)
"Die Zeche für beides zahlen"
Interview mit Peter Mertens über die gegenwärtige Welle breiter Sozialproteste in Belgien, über den Zusammenhang zwischen Sozialkürzungen und Militarisierung in Europa und über den Kampf um Alternativen.
Über die seit mehr als einem Jahr andauernde Protestwelle in Belgien gegen den Abbau von Arbeiterrechten und Sozialstandards sprach german-foreign-policy.com mit Peter Mertens.
Mertens ist Generalsekretär der Partei der Arbeit Belgiens (PVDA-PTB), di ... (Mehr)
Eine Freundin hatte ihr die Ärztin G. in einem Medizinischen Gesundheitszentrum für Hausärzte in Berlin empfohlen. Um 11 Uhr 46 schickt sie ihre ersten SMS.
"ES IST DER BLANKE HORROR
EINE so genannte DIGITALE PRAXIS IST DAS.
Science Fiction.
Gibt gar kein Wort dafür.
Doch. Unmenschlich!
Ekelhaft. Zum Heulen."
Weiter geht es per Sprachnachricht um 19 Uhr 51.
"Der Besuch war von Anfang bis Ende eine Komplett-Enttäuschung. Das kann man überhaupt nicht mit ... (Mehr)
Rund 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland lassen sich auf veränderbare Risikofaktoren zurückführen. Eine aktuelle Studie des DZNE und der Harvard Medical School zeigt großes Präventionspotenzial.
Mehr als ein Drittel der Demenzfälle in Deutschland können grundsätzlich beeinflusst werden und wären somit vermeidbar oder könnten hinausgezögert werden: Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Forschenden des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) ... (Mehr)
Für die rund 9.000 Beschäftigten der mittlerweile zum Deutsche-Bank-Konzern gehörenden Postbank ist auch die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Nach ergebnislosen Verhandlungen streiken Postbank-Beschäftigte am 30. April und 2. Mai. ver.di fordert 8 Prozent mehr Gehalt – und faire Perspektiven in der Transformation
Proteste bei der Postbank
Protest bei Postbank
Die Postbank-Beschäftigten haben schon oft gezeigt, dass sie für ihre Interessen einstehen
... (Mehr)
Das geht leider nicht nur Ihnen so! Ob jemand das „richtige” oder das „falsche” Alter hat, das bestimmen nicht wir, sondern das bestimmen andere. Altersdiskriminierung verstößt gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung. Denn niemand ist bekanntlich für sein Alter verantwortlich – keiner kann sich ihm entziehen.
Lebensalter ist biologische Realität, aber auch ein soziales Merkmal. Und genau das ist das Problem. Die „richtige” Anzahl der Lebensjahre entscheidet noch immer viel zu oft über:
Dazu kommen Ungleichbehandlungen wegen des Lebensalters aufgrund von staatlichen Entscheidungen. Sie betreffen vor allem
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und die EU-Richtlinie, auf der es basiert, unterscheiden zwischen unmittelbarer und mittelbarer Altersdiskriminierung und unerwünschten Verhaltensweisen. Der Haken dabei: Das AGG untersagt Altersdiskriminierung nur im Arbeitsleben. FüR ALLE ANDEREN BEREICHE GILT DAS GESETZ NICHT. Daran hat sich seit 2006 NICHTS geändert. Parteien und Abgeordnete kümmert weder die staatliche Altersdiskriminierung noch die im Bereich der Privatwirtschaft verspüren keine nimmt nicht zur Kenntnis geringste Neigung verspürt, daran auch nur einen Deut zu ändern.
Auf der Webseite Altersdiskriminierung.de werden seit dem Jahr 2000 Beispiele für Ungleichbehandlungen wegen des Lebensalters aus allen gesellschaftlichen Bereichen und aus dem ganzen Land veröffentlicht. Öffentlich und kostenlos zugängig sind diese zur Zeit ab dem Jahr 2008. Obwohl sich seit 2006 etliche Webseiten des Themas Altersdiskriminierung angenommen haben, lag die Zahl der Zugriffe 2024 noch immer bei 1,6 Millionen. Das belegt die Brisanz des Themas und wertschätzt die professionelle, garantiert subventionierte Arbeit von Redaktion und Webmeister. Die Webseite altersdiskriminierung.de ist das umfangreichste, unentgeltlich zugängliche deutschsprachige Archiv zum Thema.
Mittlerweile haben die krassen Beispiele für Altersdiskriminierung abgenommen. Doch ist Altersdiskriminierung dadurch nicht verschwunden. Sie tritt besser getarnt auf und findet sich in allgemeinen politischen Phänomenen. Dazu gehören die mehr oder weniger verdeckten Bemühungen zur Senkung des Rentenniveaus, Leistungskürzungen und Personalmangel in der Gesundheits- und Pflegeversorgung, und die Vernachlässigung eines altersgerechten öffentlichen Raums.
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt. Deshalb freuen wir uns, wenn Sie uns Ihr Beispiel für Altersdiskriminierung schicken.
Hanne Schweitzer
Mehr über die Arbeit vom Büro gegen Altersdiskriminierung erfahren Sie im Beitrag von Hanne Schweitzer in:
Old Age, Gender, Social Security in Africa and Europe -
History and Case Studies, Band 8
Henry Kam Kah, Bea Lundt (Eds.):
LIT Verlag, 2024
ISBN 978-3-643-91573-3
Seiten 478 broschiert
39,90 € inkl. MwSt. und Versand (D, A, CH)