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Belgien: Erster großer Streik im neuen Jahr

Foto: H.S.

Belgien - 30.01.2026 - von H.S.

Nationale Demonstration am 12. März 2026 – Zeit für die Frühjahrsoffensive
Kommen Sie am Donnerstag, den 12. März, nach Brüssel, um gegen die unsozialen Maßnahmen der Regierung von Arizona zu demonstrieren.
Warum demonstrieren wir?
Der Winter in Arizona ist noch lange nicht vorbei. Im Gegenteil, die von der Regierung auferlegten Maßnahmen sind eiskalt:
[/*]länger arbeiten für eine geringere Rente;

  • aufgezwungene Flexibilität, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, ungewisse Arbeitszeiten,
  • Annualisierung der Arbeitszeit;
  • eingefrorene Löhne, gestrichene Prämien, angegriffene Indexierung;
  • Langzeitkranke im Visier;
  • Erhöhung der Mehrwertsteuer;
  • ausgedörrte öffentliche Dienste: Mangel an Sozialwohnungen.
    Es gibt jedoch Alternativen: eine ernsthafte und gerechte Besteuerung von Vermögen, eine Steuer auf die digitalen Aktivitäten der Tech-Giganten oder eine strenge und transparente Prüfung der Milliarden an Subventionen für Unternehmen.
    Praktische Informationen werden in den Wochen vor der Mobilisierung auf dieser Seite veröffentlicht. Besuchen Sie diese Seite regelmäßig, wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten. Link Der Christliche Gewerkschaftsbund (CSC), zu erkennen an den grünen Westen, ist mit 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsverband Belgiens auf nationaler Ebene und in jeder Region und Gemeinschaft.


    30.1.2026: Der seit Montag von einem gemeinsamen Gewerkschaftsbündnis geführte Streik wird auf dem Streckennetz der TEC im Raum Lüttich-Verviers mindestens bis Donnerstag, 5. Februar, andauern. „Wir fordern die Direktion auf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren, doch es herrscht völlige Funkstille. Es gibt keinerlei Kontakt mehr – trotz eines Besuchs beim zuständigen wallonischen Minister“, erklärte der regionale CGSP-Sekretär Fabian Quintens am Freitag.
    Das gemeinsame Gewerkschaftsbündnis wendet sich gegen die Sparmaßnahmen, die die wallonische Regierung im Rahmen der Überarbeitung des öffentlichen Dienstleistungsvertrags vom wallonischen Verkehrsbetrieb OTW, der die TEC untersteht, verlangt. Die Gewerkschaften prangern an, dass diese Einsparungen auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen würden. „Wir werden die Bewegung fortsetzen, solange die Direktion sich weigert, den Dialog wieder aufzunehmen“, so der Gewerkschaftsvertreter. Von der Arbeitsniederlegung sind auch die Fahrgäste in Ostbelgien betroffen.“
    mcfly für Grenzecho unter: Link
    Aktionen des nichtkommerziellen Sektors folgen am 3. Februar, weitere Provinzialaktionen am 5., 10. und 12. Februar sowie eine große überberufliche Demonstration am 12. März in Brüssel.

    26.1.2026: Wie die SNCB mitteilte beginnt der Streik am Sonntag um 22 Uhr. Er soll bis Freitag (30. Januar) um 22 Uhr andauern. Auch die Busfahrer des wallonischen Verkehrsunternehmens "Transport En Commun" (TEC) haben sich angeschlossen.
    SNCB und TEC informieren auf ihren Internetseiten auch auf Deutsch über Ausfälle, Ersatzangebote und verbleibende Verbindungen. Nach Angaben der Deutschen Bahn fallen im Fernverkehr mehrere internationale Verbindungen aus oder verkehren nur eingeschränkt. Dazu zählen die ICE-Züge auf der Strecke Brüssel – Köln – Frankfurt am Main. Ebenfalls eingeschränkt sind Nachtzugverbindungen (NJ) zwischen Brüssel und deutschen Städten.
    Am Freitag, 30. Januar, ist ein landesweiter Generalstreik im öffentlichen Dienst angekündigt. Busse und Bahnen sollen dann landesweit stillstehen. Zudem sind Demonstrationen in Brüssel und Antwerpen geplant.
    Aktuelle Infos über die Bahn unter: Link

    Nach Angaben der Gewerkschaften werden die Protestaktionen auf dem TEC-Netz noch bis Freitag fortgesetzt. Zudem liegt eine Streikankündigung auf unbestimmte Zeit vor, die sich gegen die von der wallonischen Regionalregierung geforderten Sparmaßnahmen bei der Verkehrsgesellschaft OTW richtet, unter deren Dach TEC organisiert ist. Die Einsparungen gingen zulasten des Personals, so der Vorwurf.

    Quelle: Grenzecho