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Interpol-Mitarbeiter: „Hört auf, ältere Opfer von KI-Betrug zu stigmatisieren“

Foto: H.S.

27.04.2026 - von cm,bw

Der Interpol-Vertreter Nick Court warnt davor, dass KI-gestützter Betrug in ganz Europa rasant zunimmt. Die Fallzahlen steigen stark an, da Kriminelle Deepfakes, mehrsprachige Tools und psychologische Manipulation einsetzen, um Opfer – insbesondere ältere Menschen – ins Visier zu nehmen, wobei sie Liebesbetrug oft in Anlagebetrug oder Sextortion umwandeln.

In einem Interview mit Euractiv argumentiert er, dass die Stigmatisierung der Opfer dazu beiträgt, dass Kriminelle sich ausbreiten können, und betont, dass Betrug mittlerweile zu den häufigsten Straftaten in Europa zählt. Die Verantwortung müsse auch bei den Technologieplattformen liegen, die über die Möglichkeiten verfügen, Betrugsversuche zu erkennen und zu unterbinden. ...

Das Interview ist in englischer Sprache.
Die Fragen an den hochrangigen Interpoler lauten auf deutsch:

- Wie verändert die Technologie die Bedrohung in operativer Hinsicht?
- Tragen Telekommunikationsunternehmen und Social-Media-Plattformen eine größere Verantwortung, wenn Betrug über ihre Systeme beginnt?
- Wie können Betroffene Warnsignale erkennen?
- Auf welche Arten von Betrug sollten ältere Menschen besonders achten?
- Führt diese Art von Vorurteilen dazu, dass Betrugsfälle unterschätzt werden?


Interview: Link

Quelle: Euractiv