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27.05.2026 - von Hanne Schweitzer
Beim Stellenanbau waren es in den letzten Jahrzehnten zuallererst die älteren MitarbeiterInnen, die sich die Papiere abholen mussten oder deren Bewerbungen als erste im Papierkorb gelandet sind. Laut der Strategieberatung Oliver Wyman verwandelt sich diese traditionelle Ablehnung in eine stärker werdende Zuneigung zu mittelalten und älteren ArbeitnehmerInnen mit Erfahrung.
Laut einer weltweiten Umfrage der Strategieberatung unter 415 Geschäftsführern hängt das mit der Einführung von KI in den Unternehmen zusammen. Der strukturelle Umbruch führt dazu, dass die Aufgaben, die KI-Agenten übernehmen, nicht sehr komplex sind. Einfache Codes schreiben oder potenzielle Vertriebskontakte bewerten, das geht. Was (noch) nicht geht: Urteile auf der Basis von persönlichen Erfahrungen fällen und dafür das reale Wissen aus dem täglichen Berufsleben nutzen.
Laut Umfrage gaben mehr als 43% der CEOs an, in den kommenden ein bis zwei Jahren die Zusammensetzung der Belegschaft stärker auf MitarbeiterInnen mit mittlerer oder höherer Berufserfahrung auszurichten.
Kippt der Arbeitsmarkt zulasten der Jüngeren?
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