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07.07.2026
Bis 2026 stellt der Bund vier Milliarden Euro zur Verfügung, um den Öffentlichen Gesundheitsdienst zu stärken, die Gesundheitsämter überall nachhaltig personell aufzustocken, zu modernisieren und besser zu vernetzen. Ab 2027 sollen die Kommunen das Geld aufbringen. Nicht so in Köln. Hier soll der Öffentliche Gesundheitsdienst um 80,4 Stellen gekürzt werden und damit um ca. 20% der Beschäftigten des größten Gesundheitsamtes in Deutschland. Köln gehört zu den wenigen Kommunen, die die personelle Aufstockung bis zum 31.12.2026 befristet bzw. unbefristete Stellen mit einem Finanzierungsvorbehalt eingerichtet hat!
Werden die Stellen nicht entfristet, steigt die Arbeitsbelastung der verbliebenen KollegInnen (wieder) und befristete KollegInnen ihren Job verlieren. Die Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger sind nicht absehbar, kritisiert Kathrin Andreev, Gewerkschaftssekretärin aus dem ver.di Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen.
Die MitarbeiterInnen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes kümmern sich um psychisch erkrankte Menschen, Wohnungslose, drogen-konsumierende und geflüchtete Menschen. Aber alle Abteilungen im Kölner Gesundheitsamt sind betroffen. So müssen sich Eltern auch auf längere Wartezeiten für Termine bei der Schuleingangsuntersuchung einstellen.
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