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Dresden-Gruna: Erzählcafe mit Johannes Hermann

16.11.2026

Mit dem Pflegebett in den Bundestag - Oder: Vom Kampf für eine bessere Altenhilfe

Aus Protest gegen die Pflegereformpläne schoben ver.di-Aktive zu Fuß ein Pflegebett 204 km vom Uniklinikum Magdeburg bis zum Bundestag in Berlin, „damit der Sozialstaat nicht auf der Strecke bleibt“.

Denn: Die Altenpflege steht unter Druck. In den vergangenen Jahren erreichte Verbesserungen werden infrage gestellt. So soll laut dem Entwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz die Tariflohnpflicht bis Ende 2030 ausgesetzt werden; bei den Leistungen, den Zuzahlungen und der Absicherung pflegender Angehöriger sind Verschlechterungen geplant.

Dabei brauchen gerade pflegende Angehörige mehr Unterstützung und die ohnehin schon klammen Kassen der Kommunen dürfen nicht noch mehr belastet werden. Und: Für eine solide Finanzierung der Pflege müssen alle Einkommen einbezogen werden.

Mit dabei bei der Tour war unser Nachbar Johannes Hermann; er wird an diesem Nachmittag von der Aktion und vor allem über die Beweggründe der Beschäftigten in der Pflegebranche berichten.

Auch für Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und Helfer ist es wichtig, gemeinsam mit Altenpflegern aktiv zu sein. Wie sehr die großen Probleme auch unseren Alltag prägen und dass wir durchaus etwas tun können, auch darüber wird mit dem langjährigen Altenpfleger Johannes Hermann zu sprechen sein.

Am Montag, 16. November 2026, 15 –16:30 Uhr findet im Erzählcafe im Bürgertreff „Grunaer Aue“, in der Winterbergstraße 31c ein ErzählCafé mit Johannes Hermann statt. Er bringt auch filmische Impressionen von seiner 204 km langen Tour "Aktion Pflegebett" nach Berlin vor fast zwei Monaten mit.
Eine Veranstaltung des Nachbarschaftskreises Gruna


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In Gruna wohnen die Menschen überdurchschnittlich lange – Gruna ist also offenbar ein lebenswerter Stadtteil. Doch wie gestaltet sich hier der Alltag der Menschen? Was finden sie und was vermissen sie hier? Für wen ist Gruna mehr und für wen weniger attraktiv – und warum? Was sollte so bleiben und was sich verändern? Und: Können wir etwas dazu beitragen, dass wir auch zukünftig gern hier leben?
Diese und ähnliche Fragen beschäftigen uns 2026 in unseren ErzählCafés. Bei Kaffee, Tee und kleinen Leckereien kommen wir miteinander ins Gespräch und laden uns bei Bedarf auch fachkundige Gäste ein. Die Ergebnisse fließen ein in das Beteiligungsprojekt „Keine Angst vorm großen Knick – Perspektiven des demographischen Wandels für Gruna“ (mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes).


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