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Rentenkasse: Reserve bei 6 % der Moantsausgaben

15.06.2005 - von Hanne Schweitzer

Im Mai 2005 lag die Finanzreserve der Rentenversicherung bei sechs Prozent (1,031 Milliarden)der monatlichen Ausgabe. Gesetzlich vorgeschrieben sind zur Zeit aber 20 (!) Prozent.
Das juckt aber niemanden. Die Information der Rentenversicherungen ist stattdessen immer wieder ein schöner Anlass für Arbeitgeber und Gewerkschaften eine Rentenreform zu fordern.

Die Arbeitgeber in Person des Geschäftsführers ihres Verbandes, Alexander Gunkel fordern:

  • Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre.
  • Rentenabschläge bei vorzeitigem Ruhestand.

  • Die brisanteste Forderung lautet: Veränderung der Rentenformel, damit die Renten gekürzt werden können.


  • DGB-Vize-Chefin Ursula Engelen-Kefer fordert:
  • Selbstständige sollen in die Rentenversicheung einzahlen.

  • Ältere ArbeitnehmerInnen sollen einen zumutbaren Job (!) erhalten.


  • Wenn das alles ist, was der DGB an Vorschlägen zu bieten hat ...

    Auch Norbert Röttgen, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU Bundestagsfraktion forderte eine Reform der Rentenversicherung. Details will er aber erst am 11. Juli nennen.

    Link: http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=1125
    Quelle: 15.6.05 Süddeutsche Zeitung

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