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Nun steht man an der Ostgrenze wieder Gewehr bei Fuß. Furchtbar. Das Jahr 2026

Foto: H.S.

24.02.2026 - von Hanne Schweitzer gesammelt und notiert

24.2.2026: WER verhindert den Frieden?
Der Krieg in der Ukraine dauert nun bereits länger, als der 1. Weltkrieg.
In der österreichischen Fernsehsendung Servus TV lief eine spannende Debatte. Österreich ist bekanntlich kein Nato-Mitglied.
Hunderttausende Todesopfer, Millionen auf der Flucht: Der Krieg in der Ukraine wütet nun schon seit vier Jahren und hat Europa nachhaltig verändert. Auch die jüngsten Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in Genf sind ohne nennenswertes Ergebnis zu Ende gegangen, und ein nachhaltiger Frieden scheint weiter entfernt denn je. Woran scheitern die Verhandlungen?

mit dabei:

Werner Fasslabend,---- ehemaliger österr. Verteidigungsminister
Ulrike Guérot, ------- die Europa eine große Mitschuld an der Situation zurechnet
Ralf Stegner, SPD, ----Mitunterzeichner des "Friedensmanifests"
Walter Komarek --------ukrainischer Unternehmer
Velina Tschakarova ----Institut für strategische Studien in Kiew

Servus TV am 19.2.2026 unter: Link


23.2.2026: Ungarisches Veto gegen 90 Milliarden Ukraine-Kredit - EU-Länder werden Ungarn Illoyalität vor
"... Die Spitze der Europäischen Union hat Ungarn scharf kritisiert, gegen den Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit verstoßen zu haben. Ungarn hat sein Veto gegen einen 90-Milliarden-Euro-Kredit an die Ukraine eingelegt. ... Das Finanzhilfeprogramm war im Dezember von den Staats- und Regierungschefs nach zähen Verhandlungen vereinbart worden. ... Die erste Auszahlung wurde bereits für Anfang April erwartet. Ungarn, die Slowakei und die Tschechien sicherten sich eine Ausnahmeregelung von dem Programm. ...
"Wenn die Staats- und Regierungschefs einen Konsens erreichen, sind sie an ihre Entscheidung gebunden. Jede Verletzung dieser Verpflichtung stellt eine Verletzung des Prinzips der aufrichtigen Zusammenarbeit dar", erklärte Costa in einem Schreiben an Orbán am Montag, das auch Euronews vorliegt. ..."
weiterlesen bei Jorge Liboreiro für Euronews unter: Link


22.2.2026: Ukraine hat einen Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gibt
"... Die Offensive Russlands schien sich im Dezember zu beschleunigen. Im Februar eroberte die Ukraine in ihrer erfolgreichsten Gegenoffensive seit mehr als zwei Jahren Gebiete zurück. Insgesamt ist die Frontlinie jedoch seit mehr als drei Jahren weitgehend unverändert geblieben. Die scheinbar überwältigende Überlegenheit Russlands in Bezug auf Personal und militärische Ressourcen führte nicht zu einem schnellen Sieg, aber auch die Entschlossenheit des ukrainischen Volkes und die Hilfe aus dem Westen reichten nicht aus, um die Aggression Russlands zu stoppen. ..."
M. Gessen für New York Times unter: Link


11.2.2026: EU plant einen 90-Milliarden-Kredit für Kiew. Für den haften auch die Bundesländer
Es wird Berlin treffen.“ Mit diesen Worten beschrieb EuropastaatssekretärFlorian Hauer (CDU) unlängst im Berliner Abgeordnetenhaus, was sonst nur hinter vorgehaltener Hand gesagt wird: Der geplante EU-Kredit über 90 Milliarden Euro an die Ukraine birgt erhebliche finanzielle Risiken für Deutschland und seine Bundesländer. Eine genaue Summe konnte oder wollte Hauer nicht nennen – doch sein Fazit kam ohne Konjunktiv ...
HARALD NEUBER für Berliner Zeitung

7.2.2026: Was ist mit Russland?
EIN ANRUF GENÜGTE - den hat der neue ukrainische Kriegsminister tatsächlich mit Elon Musk geführt und ihn gebeten, die Starling Satelliten für Russlands abzuschalten, da die russischen Überschallraketen "Kinshal" das US System nutzen. Russland hatte die Lizenz dafür von Katar "geliehen" bekommen. Auf jeder Rakete war solch ein Sender montiert. Seit zwei Tagen ist das System in Russland abgeschaltet ... Seitdem haben die Angriffe mit den Überschall-Raketen nachgelassen. Sie können nur noch mühsam "von Hand " ins Ziel geschossen werden.
Handelsblatt unter: Link
Die Ukraine wird auch während der Verhandlungen jede Nacht mit hunderten Fluggeräten angegriffen. Im russischen Staats-Fernsehen meldete sich der Hauptpropagandist des Kreml, der Journalist und Talkshowmaster "Dmitri Kisseljow" einen Tag nach der Abschaltung des Starling Satelliten nach den abendlichen Tagesnachrichten. Er forderte als Antwort auf die Empfangsabschaltung eine Atombombe auf Washington. Zuvor hatte er in seiner Talkshow darauf hingewiesen, dass Russland der einzige Staat der Welt sei, der alle US Großstädte innerhalb von wenigen Sekunden in atomar strahlende Asche verwandeln könne. Je verzweifelter die Situation für Russlands Führung wird, umso ...
Im Mai 26 dauert dieser europäische Krieg bereits länger als der Erste Weltkrieg. Europa erweist sich als hilflos und überlässt sich dem Militarismus ... als ob das helfen würde!

Führender General des russischen Geheimdienstes niedergeschossen
Es ist unklar, wer dahintersteckt. Bisher sollen ukrainische Agenten fünf Generäle ermordet haben, wobei immer Bomben verwendet worden sind und wenige Stunden später die Ukraine die Taten bestätigte. Das ist in diesem Fall nicht so. Der General hatte den Befehl zum Abschuss des Privatjets von Prigoshin nach dessen Putschversuch befehligt. Es könnte auch ein Racheakt gewesen sein ...
Link

Größter russischer Ölhafen wurde weggesprengt.
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Bricht die russische Armee zusammen?
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Muss Russland nochmal weitere 800 000 Soldaten opfern, um den Donbass ganz zu erobern?
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Zustand der russischen Armee
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Obwohl Handybenutzung an der russischen Front verboten ist, haben sich viele Soldaten nicht daran gehalten und wurden abgehört...
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Kampf der russischen Frauen um ihre Angehörigen
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Proteste in vielen Regionen gegen die Schuldknechtschaft
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Tausende Lastwagen stecken im Schnee fest - Supermärkte leeren sich
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Russisches Eisenbahnnetz ist pleite
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Afrikanische Söldner an der ukrainischen Front
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Überlebende Afrikaner in ukrainischer Kriegsgefangenschaft
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Kriegsgefangene kehren in Ukraine zurück
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UN-Beauftragte ist schockiert über die Foltern in russischer Kriegsgefangenschaft
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6.2.2026: Ukraine bleibt größter Abnehmer von deutschen Rüstungsgütern
Die Bundesregierung genehmigte im vergangenen Jahr Rüstungsexporte im Wert von rund 12 Milliarden Euro. Das Hauptempfängerland sei erneut die Ukraine, teilt das CDU-geführte Wirtschaftsministerium mit. Rund 90 Prozent gingen 2025 an EU-Länder, Nato-Partner sowie enge Verbündete etwa in Asien. Zum Vergleich: 2024 waren insgesamt noch Lieferungen im Wert von 12,83 Milliarden Euro genehmigt worden. Die Ukraine erhielt im vergangenen Jahr Rüstungsexporte aus Deutschland im Umfang von gut 2 Milliarden Euro. Norwegen kommt auf 1,38 Milliarden Euro, Schweden auf gut 1 Milliarde. Danach folgen die Türkei, Singapur, das Vereinigte Königreich, die USA, Rumänien, Dänemark und Italien.
n-tv unter: Link


6.2.2026: EU bringt 20. Paket mit Russland-Sanktionen auf den Weg
Russland muss zum vierten Jahrestag seiner großangelegten Invasion in die Ukraine mit umfangreichen neuen EU-Sanktionen rechnen. Ein von der Europäischen Kommission in Brüssel präsentiertes Paket sieht scharfe Maßnahmen vor, um Russlands Einnahmen aus dem Verkauf von Gas und Öl weiter zu reduzieren. Zudem sollen weitere Finanzinstitute vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten und zusätzliche Handelsbeschränkungen erlassen werden.
"Während in Abu Dhabi wichtige Friedensgespräche laufen, müssen wir klar sehen: Russland wird nur dann mit ernsthaftem Willen an den Verhandlungstisch kommen, wenn es dazu unter Druck gesetzt wird", kommentierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Vorlage des Sanktionspaketes. Es muss noch von den Mitgliedstaaten beraten und beschlossen werden. (!!!) Link


30.1.2026: „Mögliche Feuerpause könnte bereits in Kraft getreten sein“
Russland und Ukraine sollen laut US-Präsident Trump eine einwöchige Feuerpause vereinbart haben. Offizielle Bestätigungen fehlen, Angriffe auf Infrastruktur blieben aber zuletzt aus. „Wo es aber offenbar keine Feuerpause gibt, ist an der Front“, sagt WELT-Chefreporter Steffen Schwarzkopf.
Video bei Welt TV unter: Link


26.1.2026: Selenski fordert mehr Waffen
Link


25.1.2026: Ukrainische Soldaten spielen jetzt Krieg als videogame + bekommen Punkte für Tote + zerstörte Panzer
Finally! This Step will Bring Victory to Ukraine
Denys Davydov: Link


25.1.2026: Drohnen werfen Roboter ins Gefecht: Ukrainische Soldaten überraschen Hersteller mit Einsatz der Waffen
Die Ukraine setzt große und kleine Drohnen ein, um Angriffe zu starten und Informationen über Russland zu sammeln.Soldaten nutzen Bodenroboter kreativ. Die Roboter übernehmen Aufgaben wie Evakuierungen und Sprengungen. Die ukrainische Verteidigungsindustrie boomt, da sie innovative Technologien schnell umsetzt und Roboter in die Logistik integriert.
Business Insider: Link


25.1.2026: Klitschko: 1300 Wohnhäuser noch immer ohne Heizung in Kiew
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind auch eine Woche nach einem russischen Raketen- und Drohnenangriff noch immer mehr als 1300 Wohnhäuser ohne Heizung, wie Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko laut ukrainischer Medien mitteilt. Russland greift immer wieder gezielt die ukrainische Energieversorgung an. Der Bürgermeister erinnert in der Mitteilung daran, dass gestern in der Hauptstadt noch fast 6000 Gebäude ohne Heizung waren.


25.1.2026: Appell von Papst Leo: Anstrengungen für Kriegsende verstärken
Papst Leo fordert ein Ende des Krieges in der Ukraine. Die anhaltenden russischen Angriffe setzten die Zivilbevölkerung der Winterkälte aus, sagt das Oberhaupt der katholischen Kirche nach seinem wöchentlichen Angelus-Gebet. "Ich appelliere an alle, ihre Bemühungen zur Beendigung dieses Krieges zu verstärken."
ntv unter: Link


20.1.2026: Der Frieden, der nicht kommt
Russland scheint in der Ukraine zu keinem Kompromiss bereit – ein Problem, das jene, die ein Ende der Hilfen für Kiew fordern, ignorieren. ...
weiterlesen bei: Oleksandr Kyselov für Analyse & Kritik unter: Link


18.1.2026: „Situation ist weiter extrem kritisch. Die Kälte ist brutal und die Menschen leiden“
Russland greift erneut ukrainische Städte an, trifft Zivilisten und kritische Infrastruktur. In Kiew leiden die Menschen bei eisigen Temperaturen unter Stromausfällen. „Zehntausende sind weiterhin komplett ohne Strom, ohne Heizung“.
Steffen Schwarzkopf für welt-tv Video unter: Link


16.1.2026: Wie Ukraine den 90 Milliarden Kredit der EU ausgeben soll
30 Milliarden Euro sollen in den Haushalt der Ukraine fließen, für Gesundheitsversorgung,
Verkehr und Energieversorgung um die Wirtschaft wenigstens halbwegs am Laufen zu halten. 60 Milliarden Euro erhält die Ukraine um Waffen zu kaufen. Da soll das Prinzip Buy European gelten. Vor allem in der Ukraine und in Europa soll eingekauft werden, dammit wenigstens "etwas" bei den europäischen Produzenten von Rüstungsgütern und ihren Aktionären bleibt. Sollte eine Ware aber nicht in Europa zu kaufen sein, "könnte Ausrüstung gelegentlich auch anderswo gekauft werden."
Welt, print S.9


15.1.2026: General a.D. Harald Kujat analysiert die Problemlage zum Ukraine-Russlandkrieg
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine stellt die internationale Sicherheitsarchitektur grundlegend in Frage. Eine tragfähige Friedensregelung muss die Souveränität der Ukraine wahren, für Russland akzeptabel sein und den sicherheitspolitischen Interessen der USA wie Europas Rechnung tragen, nur so könne eine gerechte und dauerhafte europäische Friedensordnung entstehen.
Essener Friedensforum unter: Link


14.1.2026: Ukraine kann 60 Milliarden Euro aus EU- Darlehen für militärische Zwecke ausgeben
Im Dezember 25 hatten die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen, der Ukraine ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro zu gewähren, um ihren Haushalt und ihre Armee in diesem und im nächsten Jahr zu finanzieren. Davon sind 60 Milliarden Euro für militärische Zwecke vorgesehen.
Le Parisien mit AFP Link



12.1.2026: Die Grenzen der russischen Kriegswirtschaft
Als Russland am 24. Februar 2022 seine umfassende Invasion der Ukraine begann, war die russische Wirtschaft fest in globale Wertschöpfungsketten eingebunden und stellte einen eigenen Teil der transnationalen kapitalistischen Klasse. Dadurch schien die russische Wirtschaft besonders anfällig für westliche Sanktionen und eine wirtschaftliche Entkopplung vom globalen Westen. Im Jahr 2021 lag der Importanteil Russlands am Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei 20,6 Prozent – niedriger als in Indien und Südafrika, aber höher als in China oder Brasilien. Westliche Staaten setzten darauf, dass Wirtschaftssanktionen eine wirksame Waffe gegen Russlands Kriegsmaschinerie darstellen würden. Und tatsächlich prognostizierte die russische Zentralbank zu Kriegsbeginn einen Rückgang des BIP um zehn Prozent für das Jahr 2022. ...
weiterlesen bei Ilya Matveev für RosaLux unter: Link


7.1.2026, 18:50: Merz spricht von militärischer Beteiligung der Bundeswehr
Beim Treffen der Ukraine-Unterstützer in Paris stellt Kanzler Merz eine militärische Beteiligung der Bundeswehr zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstands in Aussicht.
Einen Tag nach dem Gipfeltreffen zur Ukraine in Paris ist in Deutschland eine Debatte um das mögliche Einsatzgebiet der Bundeswehrsoldaten entbrannt. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann machte keine Zusagen zu einem Einsatz direkt in der Ukraine und unterstrich damit die Äußerungen von Kanzler Friedrich Merz in Paris, der von angrenzendem Nato-Gebiet gesprochen hatte. Die Linke warnte davor, sich nur auf Nato-Truppen zu verlassen. ...
weiterlesen bei ntv unter: Link


6.01.2026, 23:11 Uhr: Ergebnisse des Pariser Treffens - So will die "Koalition der Willigen" die Ukraine schützen
(Keine Idee für das Ende des Krieges, keine Idee für den Frieden)
Kriegsende immer noch fehlt. In Paris vereinbaren die Verbündeten Kiews Sicherheitsgarantien, die dem Artikel 5 des NATO-Vertrags sehr nahekommen. Auch internationale Schutztruppen gehören dazu. Ob die Ukraine Gebiete abtritt, bleibt dagegen strittig. ...
weiterlesen bei nTV unter: Link


5.1.2026: Was sich Menschen in Deutschland von Politikern 2026 wünschen
In einer am 5.1.2026 veröffentlichten Umfrage der BILDzeitung landet der Wunsch nach weiterer Unterstützung der Ukraine weit abgeschlagen auf dem vorletzten Platz. Die Sicherung des Rentensystems steht für 57 Prozent der Befragten an erster Stelle, 40 Prozent nennen das Thema Pflege als das dringendste Thema. Erst auf Platz 22 und damit an vorletzter Stelle wird die Unterstützung der Ukraine von 18 Prozent der Befragten genannt, die Förderung der Elektromobilität bildet mit 9 Prozent der Nennungen das Schusslicht.
BILD, Printausgabe, S.8

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Nun steht man an der Ostgrenze wieder Gewehr bei Fuß. Furchtbar. Das Jahr 2026
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Quelle: Diverse