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Knöllchen über Knöllchen: Jetzt hab ich aber die Faxen dicke!

Foto: H.S.

27.04.2026 - von Hartmut Jeromin

Was ich auch tue, wo und wie ich auch fahre, ich werde geblitzt und zur Kasse gebeten! Ich erkenne: Vor den Wegelagerern bin ich nicht mehr sicher. Die Mobilität auf unseren Straßen wird zum Glücksspiel. Nur manchmal sehe ich den Blitz ein. Meistens aber funkt er, wenn man am Ortsende etwas mehr Gas gibt, weil es bergauf geht, da beschleunigt man unwillkürlich. Oder man verarbeitet gerade eine Verkehrssituation und sieht erst dann auf den Anzeiger und will nicht sofort bremsen, sondern lässt etwas ausrollen … kurz und gut- ich kann den Blitz nicht vermeiden.

Das beste Gegenmittel wäre natürlich nicht zu fahren. Aber dann wird es schwierig alle Wege zu erledigen die man so hat. Und wenn ich in verkehrsschwachen Zeiten unterwegs bin, z.B Sonntag früh, kein Mensch auf der Straße - in Potsdam blitze es. Oder ich fahre vormittags zum Einkaufen in unsere ländliche Region: Sie haben es direkt auf die Rentner abgesehen … dabei fahre ich seit 1965 unfallfrei!

Und nun habe ich einen Verein gegründet mit dem Ziel, die Wegelagerei zu beenden! Die Mitglieder verpflichten sich, keine Verkehrsregel mehr zu übertreten, also „Dienst“ nach Vorschrift. Ergebnis: Die Wegelagerer machen keine Einnahmen mehr! Die kommunalen Kassen werden nicht mehr gefüllt. Das Personal versucht zwar weiterhin alles, es klappt nicht mehr. Mit Hilfe der KI sehen wir, was das in den Kommunen für Folgen hat, hin und wieder genehmigen wir eine Ausnahme, die Gemeinde bekommt dann sehr kontrolliert doch Mal eine „Spende“, sehr gezielt, wenn sie brav war. Die KI erledigt auch immer den Soll/Ist-Vergleich, also gleicht mit den Unfallzahlen ab und setzt die Schäden daraus ins Verhältnis zu den Einnahmen durch „Blitze“. Wir lassen sie also „am steifen Arm“ verhungern.

Kein ADAC, kein ACE machte je diesen Vorschlag, wir kamen gezwungenermaßen selbst darauf. Mitmachen kann jeder, es kostet keine Gebühr. Es fallen keine Verwaltungskosten an. Die Fahrschulen sind sowieso auf unserer Seite. Am Ende entsteht sicher ein völlig neuartiger Straßenverkehr? Sicher, etwas langsamer aber mit mehr Geduld und Gelassenheit. Und trotzdem kommt jeder ans Ziel: Nur eben die Abzocker nicht!

- Was mit öffentlicher Sicherheit und Verkehrsraumüberwachung ist? Das ist eine völlig andere Sache. Die richtet sich an die, die bei uns nicht mitmachen und an die Kriminellen. Da können wir nicht helfen, das ist das Risiko, und das hat ja jeder oder etwa wir nun nicht mehr? - fragt Hartmut Jeromin Ende April 2026.

Quelle: Hartmut Jeromin