28.08.2026
Gesellschaftlicher Zusammenhalt gerät ins Wanken, wenn Menschen das Gefühl haben: Es geht nicht gerecht zu. Doch was ist eigentlich gerecht – und für wen?
In der zweiten Unterhausdebatte in Halle-Neustadt verhandeln wir genau diese Fragen: Werden die Lebensleistungen von Menschen in Ostdeutschland gerecht anerkannt? Ist gefühlte Ungerechtigkeit gefährlicher als reale Ungleichheit? Und warum streiten wir oft über Kultur statt über soziale Gerechtigkeit?
Inspiriert vom britischen Unterhaus bringt das Format unterschiedliche Perspektiven zusammen – offen, kontrovers und respektvoll. Mit Expert:innen und dem Publikum entsteht ein lebendiger Aushandlungsprozess. Diskutieren Sie mit! Denn Demokratie lebt vom Streit und von der gemeinsamen Suche nach dem, was gerecht ist.
Mit den Expert:innen:
Prof. Dr. Reinhold Sackmann, Soziologe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Prof. Dr. Winfried Kluth, Jurist, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Hans Goldenbaum, Sozial- und Islamwissenschaftler, Gewalt- und Radikalisierungsprävention: Bereichsleiter Hallesche Jugendwerkstatt sowie Coach der FH Polizei Sachsen-Anhalt
28. August 2026, 15:00 Uhr
15:00 Uhr - 16:30 Uhr
Christian-Wolff-Gymnasium,
Kastanienallee 2, 06124 Halle
kostenfrei
Die Unterhausdebatte ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Bundeskulturstiftung, der Halleschen Jugendwerkstatt und dem Christian-Wolff-Gymnasium.
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